Mein künstlerischer Weg war nie gerade.
Er war tastend, suchend, manchmal zögerlich – und genau darin ehrlich.
Ich habe ausprobiert, verworfen, neu begonnen. Nicht aus Unsicherheit,
sondern aus dem Wunsch, näher an mich heranzukommen.
Am Anfang stand der Wille, etwas Schönes zu schaffen.
Mit der Zeit wurde daraus der Wunsch, etwas Wahres zu zeigen.
Ich habe gelernt, weniger zu erklären und mehr zuzulassen.
Weniger zu kontrollieren und stärker zu vertrauen.
Heute weiß ich: Mein Weg ist kein Ziel.
Er ist Bewegung.
Er verändert sich mit mir, mit meinen Erfahrungen, mit dem,
was das Leben mir zeigt und abverlangt.
Ich arbeite nicht, um Erwartungen zu erfüllen.
Ich arbeite, um stimmig zu bleiben.
Meine Kunst darf ruhig sein, tief, manchmal roh.
Sie muss nicht gefallen – sie darf berühren.
Mein künstlerischer Weg ist kein Beweis.
Er ist ein Prozess.
Und jeder Schritt darauf ist Teil dessen, was meine Arbeit heute ausmacht.
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