Achtsamkeit kam nicht plötzlich in mein Leben.
Sie hat sich leise eingeschlichen.
In Momenten, in denen ich gemerkt habe, dass ich mich selbst übergehe,
um zu funktionieren.
Für mich bedeutet Achtsamkeit nicht, ständig ruhig oder ausgeglichen zu sein.
Sie bedeutet wahrzunehmen, was gerade ist.
Auch Unruhe. Auch Ungeduld. Auch Widerstand.
Achtsamkeit beginnt bei mir oft ganz unspektakulär.
Ein Atemzug mehr.
Ein Innehalten, bevor ich reagiere.
Ein ehrlicher Blick nach innen, statt sofort weiterzumachen.
Ich habe gelernt, dass ich mich nicht optimieren muss,
um achtsam zu sein.
Es reicht, präsent zu bleiben.
Mich ernst zu nehmen – auch dann, wenn es unbequem wird.
Achtsamkeit ist für mich kein Ziel.
Sie ist eine Haltung.
Eine Entscheidung, mir selbst zuzuhören
und mir in meinem eigenen Tempo zu begegnen.
Manche Tage gelingen besser als andere.
Und auch das gehört dazu.
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